KNAXIADE im Kindergarten

115 Kinder – ein Platz – ein Vormittag im Kindergarten – ein Ziel: Bewegung macht Spaß!


So lautet das Motto der KNAXIADE, die  im Kindergarten Waging stattfand. Bei der „KNAXIADE“ werden die Kinder nicht nach einer bestimmten Leistung bewertet – allein das Mitmachen zählt!

Die Kindergarten-KNAXIADE wurde erstmals im Regierungsbezirks Schwaben durchgeführt. Aufgrund des großartigen Erfolgs der Maßnahmen in Schwaben wurde das „Aus- und Fortbildungsprogramm“ und die „KNAXIADE“ auf ganz Bayern ausgedehnt.
In den Fortbildungen, die von der Sparkasse finanziert werden, erhalten die Erzieherinnen jedes Jahr neue Ideen, Anregungen und Tipps für die tägliche Bewegungserziehung und die Durchführung der Kindergarten-KNAXIADE.  Kinder wollen, sollen und müssen sich bewegen. Frühzeitiges, regemäßiges und vielfältiges Bewegen ist eine grundlegende Basis für eine gute und ganzheitliche Entwicklung der Kinder.

So marschierten an einem Mittwoch Vormittag115 Kindergartenkinder gut gelaunt Richtung Sportplatz. Dort wärmten sich die Sportler zunächst durch verschiedene Übungen auf, damit alle Muskeln bereit für das Sportfest waren.
Nun konnten die Spiele beginnen! Es gab fünf Spielstationen, an denen die Kinder mit Geschicklichkeit, Bewegung, Einsatz und Spaß zusammen mit ihrer Gruppe das Motto der KNAXIADE umsetzten.
Geschicklichkeit war vor allem im „Ballerama“ gefragt. Hier galt es, verschiedene Übungen mit dem Ball zu bewerkstelligen. Reihum ging es dann weiter zum Schwungtuch. Dort versuchten die Kinder gemeinsam das Tuch so zu schwingen, dass die Bälle nicht hinausfielen. Beim Sing- und Bewegungsspiel „Im Garten des wilden Tieres“ sollte man nicht gefangen werden, bevor es zur Spielstation „Der Bär und die Bienen“ ging. Dort versuchte der Bär die Bienen auf ihrem Honigflug zu erwischen, die sich jedoch schnell in ihrem Bienenstock versteckten. Weiter ging es zur Pferdekoppel, bei der sich die Pferde gegenseitig an ihrem Schweif (Tuch das an der Hose befestigt war) zogen.
Von den Erzieherinnen wurden bewusst Spiele ausgewählt, bei denen es keine Verlierer sondern nur Gewinner gibt. Spiele, die zur Bewegung motivieren und das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Nach einer gemütlichen Brotzeit erhielt jeder Teilnehmer eine Medaille und eine Urkunde, die von der Sparkasse, dem Sponsor der KNAXIADE, überreicht wurden.
So ging ein schöner, lustiger und sportlicher Kindergartenvormittag zu Ende.

 

Polizei besucht Vorschulkinder

Jörg Tiedke von der Polizeiinspektion Laufen stattete den Vorschulkindern einen Besuch ab. Groß war die Aufregung als er mit dem Polizeibus vorfuhr. Ein abwechslungsreiches Programm stand auf seiner Tagesordnung.

Zuerst „Trockentraining“ und „Aufklärung“ im Turnraum des Kindergartens. Im Gesprächskreis mit den Kindern wurde gemeinsam die Sicherheit im Straßenverkehr erarbeitet.

Was ist wichtig, was muss ich alles wissen und wie muss man sich im Straßenverkehr verhalten. Lustig wurde es für die Kinder als sie im Turnraum Straßen ohne und mit Zebrastreifen aufbauen durften. Hier übten die Kinder das Überqueren der Straße. Wichtige Verhaltensregeln wurden eingeprägt. Auch eine Ampel wurde aufgestellt und mit dieser eifrig geübt. Nach diesem „Trockentraining“ im Turnraum ging es raus auf die Straße. Hier zeigten unsere gut geschulten Vorschulkinder ihr Können. Beim Zebrastreifen wurde fleißig hin und her gegangen. Nicht alle Autofahrer verhielten sich so vorbildlich wie die Kinder. Eine Ampel gibt es ja bei uns gar nicht meinte ein Kind, aber wenigstens die Blinkampel beim Zebrastreifen. Die Voraussetzungen für einen sicheren Schulweg sind gegeben, jetzt sind noch die Eltern gefragt, damit auch sie den ganzen Schulweg mit ihren Kindern üben. Die Basis dafür hat Jörg Tiedke gelegt. Als Abschluss wurde dann noch das Polizeiauto besichtigt, was besonders für die Buben eine hohe Bedeutung hatte. Hier wurden die Polizeiutensilien bis aufs kleinste untersucht und die Fragen der Kinder nahmen gar kein Ende. Schließlich meinte der Polizist, bei so interessierten Kindern, da müsse er bald wiederkommen. Schließlich verabschiedete er sich noch mit Blaulicht und Sirene, was natürlich bei den Kindern große Begeisterung hervorrief. 

Einweihung

Die Einweihung im Kinder

Hunderte von Besuchern im Kindergarten

Der Tag der offenen Tür beim sanierten und erweiterten Waginger Kindergarten stieß auf unerwartet große Resonanz. So meinte auch Kindergartenleiterin Lisa Promper: »Es wäre schon interessant, wenn wir an der Tür einen Zähler gehabt hätten.« Aber allein an der Zahl der verkauften Kuchen lässt sich die gewaltige Besucherzahl in etwa erahnen: Die Mitglieder des Elternbeirats haben stolze 65 Kuchen gebacken, zwölf Stück gehen aus einem Kuchen mindestens raus – das ergibt eine stolze Zahl; denn am Schluss war kein Stückchen mehr übrig geblieben.

Ein Riesenandrang herrschte beim Tag der offenen Tür des Waginger Kindergartens. Auch das Freigelände, auf dem die jungen Waginger Trachtler zwischendurch ihre Tänze zeigten, war immer voll. (Foto: Eder)(Foto: H. Eder)

Zeitweise war im Gebäude kaum mehr ein Durchkommen, und auch das Freigelände war voll. Das war »unwahrscheinlich, einfach toll«, schwärmte Lisa Promper, auch wenn sie, ihre Mitarbeiterinnen und der Elternbeirat alle Hände voll zu tun hatten. Neben der Versorgung der Gäste mit Essen und Trinken war ja auch ein Rahmenprogramm organisiert worden.

Anna Genghammer aus Bergen führte das Puppentheater »Der Froschkönig« vor, die Trachtenkinder zeigten Tänze, die Jugendkapelle Waging unterhielt die Besucher mit einigen Stücken. Ein Riesenerfolg war auch die Tombola, für die die Geschäftsleute der Region 900 Preise gestiftet hatten. Auch die waren am Schluss alle weg, wer eine Niete zog, bekam immerhin noch einen Aufkleber – die manchen jugendlichen Gewinnern oft sogar lieber war als ein »regulärer« Gewinn. In den Gruppenräumen wurden verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten: Rabenbasteln, Wurfscheiben bauen, Experimente mit Blumen und auch Kinderschminken. So waren am Waginger Kindergarten nach diesem außergewöhnlichen Tag alle rundum zufrieden und Lisa Promper freute sich über die vielen, die da mitgeholfen haben – bis hin zum Gartenbauverein, dessen Mitglieder auf dem Weg zum Kindergarten schon am frühen Morgen die Girlanden aufgehängt hatten. he

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

 

Freude über den neuen Kindergarten

Einweihung und offizielle Übergabe: Nach schwieriger Bauphase ist eine gelungene Einrichtung entstanden

Das war ein bedeutender und sehr schöner Tag für Marktgemeinde und Pfarrei Waging: Die neue Kindertagesstätte ist, wie kurz berichtet, eingeweiht und offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Nach einem sehr ansprechend gestalteten Gottesdienst segnete Weihbischof Wolfgang Bischof die neuen Räume. Bürgermeister Herbert Häusl, die Planer und der von der Pfarrei für den Kindergarten zuständige Hans Meyer lobten das sanierte und aufgestockte Gebäude als überaus gelungen.

Bei seinem Gespräch mit den Kindern, für das er sich zu ihnen auf die Altarstufen gesetzt hatte, griff der Bischof das von den Kindern gesungene Lied »Gott liebt die Kinder, er lädt uns alle ein« auf.

Einen Teil der Lieder hatten die Kindergärtnerinnen selber ausgesucht und mit den Kindern eingeübt: Die lebendigen Gesänge der Kleinen brachten Schwung und Stimmung in den Gottesdienst. Auch die Fürbitten waren von den Kindergärtnerinnen vorbereitet worden und wurden, ebenso wie die Lesung, auch von ihnen gesprochen. Zur Gabenbereitung holten die Kinder ihre mit bunten Mosaikplättchen verzierten Holzkreuze und legten sie körbeweise dem Bischof in die Hand. Nach dem Gottesdienst segnete dieser die kleinen Kreuze und das große Kreuz, ebenfalls von den Kindern verziert, das im Eingangsbereich des Kindergartens seinen Platz bekommen hat.

Nach dem Gottesdienst ging's von der Kirche zum Kindergarten. Dort spendete der Bischof zunächst dem Kindergarten und der -krippe den Segen, ehe er dann alle Gruppenräume weihte.

Beim anschließenden Festakt meinte Bürgermeister Herbert Häusl, die neue Kindertagesstätte sei rundum gelungen. Auch wenn die Bauphase nicht gerade einfach verlaufen sei. Dass der Kostenrahmen eingehalten werden konnte, das sei vor allem Planer Ludwig Kleißl zu verdanken. Erfreulich sei, dass die Gemeinde durch höhere Zuschüsse für den 2,2 Millionen teuren Bau statt der erwarteten 950 000 Euro nur 765 000 Euro habe aufbringen müssen. Auch der frühere Kirchenpfleger Hans Meyer sei beim Bau ein unverzichtbarer Partner gewesen. Für das Personal sei die Bauzeit eine schwierige Zeit gewesen, sagte Häusl und dankte für das Verständnis.

Architekt Sven Grossmann schilderte den langen Weg bis zur Fertigstellung, der bereits im Oktober 2009 mit dem ersten Ortstermin begonnen habe. Nach einigem »Raufen und Ringen«, auch um die Frage, ob man eine Kinderkrippe überhaupt brauche, stünden jetzt die Zeichen auf Zukunft. Es sei letztlich überraschend, wie dieses aus den 60er Jahren stammende Gebäude in eine zeitgemäße Einrichtung habe umgestaltet werden können. Die Aufstockung als Holzkonstruktion, die gute Dämmung und deutlich mehr Licht im Haus durch die zentrale Oberlichte: Das alles seien positive Elemente der Sanierung. Auch die Kosten sind seiner Meinung nach in Ordnung: Schon jetzt könnte man für diesen Preis nicht mehr bauen, meinte Grossmann. Als Geschenk an den Kindergarten werde sein Büro einen Walnussbaum spenden, kündigte er an.

Auch Bauleiter Kleißl zeigte sich sehr stolz auf die Baumaßnahme. Die 33 am Bau beteiligten Firmen hätten trotz ständigen Termindrucks gute Arbeit geleistet und seien rechtzeitig fertig geworden. Der größte Dank aber gebühre dem Kindergarten- sowie dem Reinigungspersonal. Für die Kinder sei die Bauzeit dagegen »eher interessant als unangenehm« gewesen; denn ständig habe es etwas zu schauen gegeben. »Waging kann damit sehr zufrieden sein«, sagte Kleißl abschließend und überreichte symbolisch den Schlüssel an Pfarrer Andreas Ager.

Kindergartenleiterin Lisa Promper dankte allen, die ihren Beitrag geleistet haben, erwähnte für den Tag der Einweihung den Elternbeirat und den Gartenbauverein und vergaß auch nicht ihre Familie, die sie während der Bauzeit noch mehr als sonst habe entbehren müssen.

Zum Abschluss sangen die Kinder noch ein gemeinsames Lied und für den »Luggi-Opa« – diesen Ehrennamen hat sich Bauleiter Ludwig Kleißl im Kindergarten erworben – gab es noch eine Fotocollage als Dank und Erinnerung. he

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

 

Vielen Dank an Tina Flassak, die uns wieder die Fotos zur Verfügung gestellt hat.