Hunderte von Besuchern im Kindergarten

Der Tag der offenen Tür beim sanierten und erweiterten Waginger Kindergarten stieß auf unerwartet große Resonanz. So meinte auch Kindergartenleiterin Lisa Promper: »Es wäre schon interessant, wenn wir an der Tür einen Zähler gehabt hätten.« Aber allein an der Zahl der verkauften Kuchen lässt sich die gewaltige Besucherzahl in etwa erahnen: Die Mitglieder des Elternbeirats haben stolze 65 Kuchen gebacken, zwölf Stück gehen aus einem Kuchen mindestens raus – das ergibt eine stolze Zahl; denn am Schluss war kein Stückchen mehr übrig geblieben.

Ein Riesenandrang herrschte beim Tag der offenen Tür des Waginger Kindergartens. Auch das Freigelände, auf dem die jungen Waginger Trachtler zwischendurch ihre Tänze zeigten, war immer voll. (Foto: Eder)(Foto: H. Eder)

Zeitweise war im Gebäude kaum mehr ein Durchkommen, und auch das Freigelände war voll. Das war »unwahrscheinlich, einfach toll«, schwärmte Lisa Promper, auch wenn sie, ihre Mitarbeiterinnen und der Elternbeirat alle Hände voll zu tun hatten. Neben der Versorgung der Gäste mit Essen und Trinken war ja auch ein Rahmenprogramm organisiert worden.

Anna Genghammer aus Bergen führte das Puppentheater »Der Froschkönig« vor, die Trachtenkinder zeigten Tänze, die Jugendkapelle Waging unterhielt die Besucher mit einigen Stücken. Ein Riesenerfolg war auch die Tombola, für die die Geschäftsleute der Region 900 Preise gestiftet hatten. Auch die waren am Schluss alle weg, wer eine Niete zog, bekam immerhin noch einen Aufkleber – die manchen jugendlichen Gewinnern oft sogar lieber war als ein »regulärer« Gewinn. In den Gruppenräumen wurden verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten: Rabenbasteln, Wurfscheiben bauen, Experimente mit Blumen und auch Kinderschminken. So waren am Waginger Kindergarten nach diesem außergewöhnlichen Tag alle rundum zufrieden und Lisa Promper freute sich über die vielen, die da mitgeholfen haben – bis hin zum Gartenbauverein, dessen Mitglieder auf dem Weg zum Kindergarten schon am frühen Morgen die Girlanden aufgehängt hatten. he

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

 

Freude über den neuen Kindergarten

Einweihung und offizielle Übergabe: Nach schwieriger Bauphase ist eine gelungene Einrichtung entstanden

Das war ein bedeutender und sehr schöner Tag für Marktgemeinde und Pfarrei Waging: Die neue Kindertagesstätte ist, wie kurz berichtet, eingeweiht und offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Nach einem sehr ansprechend gestalteten Gottesdienst segnete Weihbischof Wolfgang Bischof die neuen Räume. Bürgermeister Herbert Häusl, die Planer und der von der Pfarrei für den Kindergarten zuständige Hans Meyer lobten das sanierte und aufgestockte Gebäude als überaus gelungen.

Bei seinem Gespräch mit den Kindern, für das er sich zu ihnen auf die Altarstufen gesetzt hatte, griff der Bischof das von den Kindern gesungene Lied »Gott liebt die Kinder, er lädt uns alle ein« auf.

Einen Teil der Lieder hatten die Kindergärtnerinnen selber ausgesucht und mit den Kindern eingeübt: Die lebendigen Gesänge der Kleinen brachten Schwung und Stimmung in den Gottesdienst. Auch die Fürbitten waren von den Kindergärtnerinnen vorbereitet worden und wurden, ebenso wie die Lesung, auch von ihnen gesprochen. Zur Gabenbereitung holten die Kinder ihre mit bunten Mosaikplättchen verzierten Holzkreuze und legten sie körbeweise dem Bischof in die Hand. Nach dem Gottesdienst segnete dieser die kleinen Kreuze und das große Kreuz, ebenfalls von den Kindern verziert, das im Eingangsbereich des Kindergartens seinen Platz bekommen hat.

Nach dem Gottesdienst ging's von der Kirche zum Kindergarten. Dort spendete der Bischof zunächst dem Kindergarten und der -krippe den Segen, ehe er dann alle Gruppenräume weihte.

Beim anschließenden Festakt meinte Bürgermeister Herbert Häusl, die neue Kindertagesstätte sei rundum gelungen. Auch wenn die Bauphase nicht gerade einfach verlaufen sei. Dass der Kostenrahmen eingehalten werden konnte, das sei vor allem Planer Ludwig Kleißl zu verdanken. Erfreulich sei, dass die Gemeinde durch höhere Zuschüsse für den 2,2 Millionen teuren Bau statt der erwarteten 950 000 Euro nur 765 000 Euro habe aufbringen müssen. Auch der frühere Kirchenpfleger Hans Meyer sei beim Bau ein unverzichtbarer Partner gewesen. Für das Personal sei die Bauzeit eine schwierige Zeit gewesen, sagte Häusl und dankte für das Verständnis.

Architekt Sven Grossmann schilderte den langen Weg bis zur Fertigstellung, der bereits im Oktober 2009 mit dem ersten Ortstermin begonnen habe. Nach einigem »Raufen und Ringen«, auch um die Frage, ob man eine Kinderkrippe überhaupt brauche, stünden jetzt die Zeichen auf Zukunft. Es sei letztlich überraschend, wie dieses aus den 60er Jahren stammende Gebäude in eine zeitgemäße Einrichtung habe umgestaltet werden können. Die Aufstockung als Holzkonstruktion, die gute Dämmung und deutlich mehr Licht im Haus durch die zentrale Oberlichte: Das alles seien positive Elemente der Sanierung. Auch die Kosten sind seiner Meinung nach in Ordnung: Schon jetzt könnte man für diesen Preis nicht mehr bauen, meinte Grossmann. Als Geschenk an den Kindergarten werde sein Büro einen Walnussbaum spenden, kündigte er an.

Auch Bauleiter Kleißl zeigte sich sehr stolz auf die Baumaßnahme. Die 33 am Bau beteiligten Firmen hätten trotz ständigen Termindrucks gute Arbeit geleistet und seien rechtzeitig fertig geworden. Der größte Dank aber gebühre dem Kindergarten- sowie dem Reinigungspersonal. Für die Kinder sei die Bauzeit dagegen »eher interessant als unangenehm« gewesen; denn ständig habe es etwas zu schauen gegeben. »Waging kann damit sehr zufrieden sein«, sagte Kleißl abschließend und überreichte symbolisch den Schlüssel an Pfarrer Andreas Ager.

Kindergartenleiterin Lisa Promper dankte allen, die ihren Beitrag geleistet haben, erwähnte für den Tag der Einweihung den Elternbeirat und den Gartenbauverein und vergaß auch nicht ihre Familie, die sie während der Bauzeit noch mehr als sonst habe entbehren müssen.

Zum Abschluss sangen die Kinder noch ein gemeinsames Lied und für den »Luggi-Opa« – diesen Ehrennamen hat sich Bauleiter Ludwig Kleißl im Kindergarten erworben – gab es noch eine Fotocollage als Dank und Erinnerung. he

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

 

Vielen Dank an Tina Flassak, die uns wieder die Fotos zur Verfügung gestellt hat.

 

Ablauf "Tag der offenen Türe"

Liebe Eltern,

es würde uns freuen, wenn sie alle mit ihren Kindern bei unserem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin teilnehmen würden.

Folgender Ablauf ist geplant:

 

  • Bringen sie die Kinder bitte bis 09:45 Uhr in die Pfarrkirche – Altarraum – hier sind für den Kindergarten die kleinen Bänke reserviert (wie St. Martin)
  • Während des Festgottesdiensts sind die Kinder bei uns und werden von uns beaufsichtigt. Bei unseren teilnehmenden Krippenkindern sind bitte die Eltern dabei.
  • Nach dem Gottesdienst findet ein Festzug zum Kindergarten statt – 
    Musikkapelle
    Altardienst
    Bischof und anwesende Pfarrer
    Kindergartenkinder
    Krippenkinder mit Eltern
    Festgäste
    Eltern
    Gemeinde

Die Kindergartenkinder gehen in ihre Gruppenräume - Eltern warten bitte vor dem Kindergarten Weihbischof Bischof geht durch die Gruppenräume und segnet Räume und Kinder.

Festreden vor dem Kindergarten Bürgermeister – Dr. Wechs(Ordinariat) – Herr Grossmann (Architekt) – Herr Kleißl (Bauleiter)

Anschließend ist die Einweihung der Krippe und des Kindergartens beendet – Die Kinder können vor dem Kindergarten abgeholt werden.

 

Ab 15:00 Uhr – 19:00 Uhr Tag der offenen Tür 

  • Angebote für Kinder in den verschiedenen Gruppen
  • Tombola
  • Auftritt der Trachtenkinder
  • Unterhaltung mit der Musikkapelle
  • 16:00 Uhr – Puppentheater – Der Froschkönig im Turnraum des Kindergartens
  • Kaffee- und Kuchenverkauf
  • Wurst- und Käsesemmeln
  • Getränke

Herzlich Willkommen im Jahr 2012-2013

Lange haben wir überlegt.... sind wir jetzt eine Kindertagesstätte oder ein Haus für Kinder, nachdem ja ab September 2012 bei uns auch eine Kinderkrippe gibt.

 

Aber nichts desto trotz sind wir beim Kindergarten St. Maria geblieben, denn schließlich ist das ein Begriff für alle Waginger. Wir nehmen jetzt Kinder ab 1 Jahr auf, diese gehen in die Kinderkrippe in die Marienkäfer- oder Mäusegruppe und ab 3 Jahren besuchen sie unseren Kindergarten in der Bären-, Spatzen-, Affen-, oder Fröschegruppe. Wir möchten einfach, dass sich alle Kinder wohl fühlen, dass es ihnen bei uns gefällt, dass auch die Eltern sehen, dass es ihnen bei uns gut geht und dass wir ihnen den Raum und die Zeit geben - sich wohlzufühlen und ihnen alle Zeit der Welt geben um sich optimal zu entwickeln !!!


"Kindsein" ist das Schönste im Leben!"